Bei herrlichem Winterwetter lockte unsere Unterschriftenaktion einige Gäste auf den Panitzscher Ponyhof. Lebhafte Diskussionen gab es bei Kaffee und Kuchen über unser sächsischen Schulsystem. Angelockt durch die regen Gespräche fanden immer mehr Interessierte den Weg zu uns. Die Unterschriftenlisten füllten sich zusehends. Getreu dem Wohnort-Prinzip gab es Borsdorfer, Leipziger, Tauchaer und Brandiser Listen, die ich dann als aktives Mitglied der Initiative ‚Gemeinschaftsschule‘ in den Einwohnermeldeämtern noch bestätigen lassen werde. Um unser Ziel zu erreichen, ist mir kein Weg zu weit.

Aber zurück zum Ponyhof: viele Kinder und Jugendliche waren auch an diesem Nachmittag hoch zu Ross unterwegs und in den Parcours. Eltern und Großeltern, Anwohner und Neugierige kamen ins Gespräch. Einig waren sich alle, dass die frühe Trennung ab Klasse 4 in Gymnasiasten und Oberschüler für die Kinder nicht gut sei. „Wer weiß denn in dem Alter schon, welchen Abschluss ein Kind schaffen wird“, so ein Vater, der mit seiner Tochter kam.

Länger gemeinsam lernen

Insbesondere die älteren Besucher erinnerten sich gerne an ihre Schulzeit und die Klassengemeinschaft bis zur Klasse 8 oder 10. „Wir waren eine eingeschworene Truppe. Und jeder hat jedem geholfen.“ erinnerte sich die Oma von Lena. Auch die neunjährigen Zwillinge fänden eine Schule toll, in der sie mit allen Freundinnen aus der Grundschule weiter gemeinsam lernen dürften. Sie hätten am liebsten gleich mit unterschrieben. Das übernahm dann die Mama.
Einig waren sich alle, dass die frühe Trennung ab Klasse 4 in Gymnasiasten und Oberschüler für die Kinder nicht gut sei. „Wer weiß denn in dem Alter schon, welchen Abschluss ein Kind schaffen wird“, so ein Vater, der mit seiner Tochter kam.

Wir bleiben dran

Schließlich entspann sich die Idee, dass jeder noch Unterschriftenlisten mitnehmen könne, um weiter für den Volksantrag zu sammeln. Die 40.000 müssen doch zu schaffen sein, war man sich einig. Ich selbst blicke zurück auf einen wunderbaren Nachmittag mit Menschen, die sich bis dahin nicht kannten und über das Thema Schule Thema zum Teil leidenschaftlich diskutierten.

Lob gab es abschließend für unsere Initiative (und den Kuchen) und das Versprechen, weiter mit zu helfen, damit wir erfolgreich sein werden.